Früher diente Kleidung nur dem Schutz vor Kälte und anderen Gefahren. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich der Trend von Status Symbolen. Mit dem äußeren Auftreten konnte der Stand und Rang vertreten werden. Einige Farben beispielweise waren nur ganz speziellen Personen vorbehalten. Nicht ohne Grund existieren Namen von Farben wie Royalblau und Königsblau. Ebenso galt Rot nur für eine sehr edle Farbe, die nur der Adel trug. Der Färbevorgang war nämlich sehr teuer, da die Pigmente, die dafür benötigt wurden, sehr selten und aufwendig zu extrahieren waren.
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Heute hingegen stehen Kleidungsstücken für den Ausdruck der Individualität. Natürlich existieren noch heute prestigeträchtige Outfits, die nur zu gewissen Anlässen getragen werden. Allerdings geht es immer mehr darum, mit seinem Stil zu zeigen, wie man sich fühlt und welche Meinung man vertritt. Kleidung wurde immer politischer. Vor allem ist die Punkszene bekannt für die rebellischen Designs. Davon einmal abgesehen, stoß ich auf eine interessante Aussage des Modeschöpfers Alber Elbaz. Er ist der Meinung, dass Stil bereits in die Wiege gelegt wird. Das Bewusstsein für Mode ist sozusagen ein Talent. Aus diesem Grund spiegelt die Kleidung für ihn die Seele wider.
Ob das der Wirklichkeit entspricht, liegt im Auge des Betrachters. Der Sinn für Fashion ist keine Gabe, sondern eher eine Auslegung von Interesse oder Nicht- Interesse. Man kann Mode als eine Art Hobby ansehen. Entweder man lebt sein Hobby oder macht es zu seinem Beruf.
Angefangen hat sie mit kleineren Rollen. Ihr erstes festes Engagement hat sie als die Rolle von „Jen“ in der Teenie Serie Dawson’s Creek bekommen. Damals hatte sie nicht viele Fans, da die Mehrheit lieber „Joey Potter“, gespielt von Katie Holmes, an der Seite von „Dawson“ gesehen hätte. Die Rede ist von Michelle Williams. Jetzt steht sie nicht mehr im Schatten von Frau Holmes und hat ihren eigenen Weg gefunden.
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In den letzten Jahren war Michelle durch den mysteriösen Tod ihres australischen Ehemanns Heath Ledger in den Schlagzeilen. Als eine zerbrechliche, alleinerziehende Mutter wurde sie abgelichtet. Dieses Bild stimmt ganz und gar nicht mehr mit ihrem heutigen Auftreten überein. Die Rolle der Marylin Monroe macht sie bestimmt sogar unsterblich. Denn die Nachfrage um ihre Person stieg exponentiell an. Sie glänzte auf den Titelblättern der Vogue und tänzelt über den Roten Teppich, als wäre es ihr angeboren.
Der Stil einer erwachsengewordenen Filmdiva steht ihr unbeschreiblich gut. Dieses neue Image hat auch die alten reißerischen Geschichten über Heath aus der Erinnerung verschwinden lassen. Ein neuer Star ist geboren und bleibt hoffentlich lange Bestandteil des Schauspielhimmels!
Auf den Fashion Weeks wird das präsentiert, was namhafte Designer glauben, zu einem Trend machen zu können. Ohne Frage interessiert sich die ganze Modewelt für die Neuheiten und innovativen Kreationen. In kürzester Zeit werden auch die Modehäuser mit ähnlichen Kollektionen gefüllt. Doch einige Evergreens verschwinden nie von der Fashion Bildfläche. Manche Kleidungsstücke gehören einfach in jeden Kleiderschrank und können nicht von ihrem Thron verdrängt werden.
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Unter den absoluten Lieblingssachen, die ihren Platz in dem Modecharts nicht verlieren werden, sehe ich auf Rang eins: die Jeans. Die Denim Hose wurde, seit ihrer Erfindung, in jedem Jahr immer wieder gern getragen. Dieses Beinkleid ist aus den Köpfen der Modemacher aus nicht mehr wegzudenken. Natürlich wechselt der Schnitt alle paar Halbdekaden, jedoch kann man auf die gerade Form immer zählen. Eine Jeans steht für Freiheit und dank Marlon Brando und James Dean für ein bisschen Rebellentum. Egal ob dark blue oder stone washed, Hauptsache ist sie sitz gut an den richtigen Stellen. An zweiter Stelle steht der Minirock. Kombiniert mit einer dicken Wollstrumpfhose, kann das kurze Röckchen ebenso gut im Winter wie ohne im Sommer getragen werden. Aus Jeansstoff wirkt das Kleidungsstück sportlich. Wohingegen ein schwarzes Gewebe eventuell auch unter Businessfrauen angezogen werden kann.
Platz drei verteidigt das schwarze Kleine. Coco Chanel machte das schicke Kleid zum absoluten Klassiker und erhob die Klamotte als ein Must Have und Never Out Objekt. Wenn ein besonderer Anlass bevorsteht, ist ein Griff zum kleinen Schwarzen die sichere Wahl. Was Schuhe betreffen, ist wohl noch keine Frau an einem Paar Ballerinas vorbeigekommen. Ob die Treter es in den Trendhimmel schaffen, steht noch in der Schwebe.
Inspiriert von den ganzen Fashion Weeks, machen sich schon einige Trends für das Frühjahr erkenntlich. Pastelltöne, Fifties und Preppy sind alles keine geheimen Styletipps mehr. Vor kurzem hat sich allerdings ein eindeutiger Schuhtrend eingeschleust, aber psssst!
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Die Laufstege haben verraten, dass das Must Have der kommenden Saison hochhinaus will. Die Treter wollen uns wachsen lassen und größer machen. Der Trend tendiert nämlich wieder zum Plateau! Der Clou daran ist die Kombination mit einem Halbschuh. Entweder wird der derbe Absatz einem schicken Schnürschuh verpasst oder zum Hingucker eines sonst flachen Mokassins. Die Steigung zur Ferse ist dahingehend eher unspektakulär. Das Hauptaugenmerk soll auf das Plateau gelegt werden. der Absatz kann mitunter sehr auffällig ausfallen mit Schlangenmuster, Kork- oder Holzoptik.
Den Farb- und Formvariationen sind keine Grenzen gesetzt. Sowohl klassische Ausführungen sind in der neuen Plateau- Variante erhältlich. Auf preisliche Limits wird auch kein Wert gelegt, angefangen bei 40€ existiert nach obenhin kein Ende mehr. Designer wie Roberto Cavalli und Alexander Wang bieten eine sehr schöne Vielfalt des generalüberholten Trends. Ob dieser Style für Jedermann etwas ist, sei jedoch jedem selbst überlassen.
Weihnachten haben wir eben erst hinter uns gebracht, steht uns bald der Valentinstag bevor. Als Frau greift man dann gern in die Socken und Unterwäsche Schublade, wenn es denn sein muss. Seit gestern macht David Beckham mit seiner neuen Unterwäsche Kampagne bei H&M auf sich aufmerksam. Vielleicht wäre das auch ein Geschenk für den Göttergatten? David sitzen die von ihm entworfenen Unterhosen wahrlich gut. Die Werbeplakate finden wir Frauen hingegen umso besser.
Der britische Fußballprofi wirbt nämlich halb nackt für seine Kreationen. Da können wir Damen den Beckham in seiner vollen Pracht mit allen Tattoos betrachten. In einige Tagen ist auch ein ganz besonderer PR Coup geplant: das 30- sekündige Werbevideo wird beim Super Bowl am 5. Februar ausgestrahlt und erreicht somit besonders viele Zuschauer. In Deutschland hingegen wurde ein viel größerer Ansturm auf die Kollektion erwartet, als er gestern stattgefunden hat. Vermutlich wollen wir alle nur halbe nackte Körper begutachten, als sie mit schnöder Unterwäsche einzukleiden. Die Herrenslips zeugen nämlich nicht gerade von Modebewusstsein. Ein Hingucker bleiben sie Buxen also nur bei Herrn Beckham.
Der Clip an sich ist trotzdem sehr sehenswert und wird musikalisch vom 64er Hit „Dont let me be misunderstood“ untermalt. Vielleicht inspiriert der Spot auch zu einer neuen CD oder einer Eintrittskarte für ein Fußballspiel.
Diese Frage stellen sich zurzeit alle weiblichen Wesen in den Straßen: Wer oder was sind Mules? Ist es etwas zu essen? Muss ich mich davor in Acht nehmen? Ist eine neue Epidemie ausgebrochen? Ja, sozusagen hat das Mules- Fieber seinen unaufhaltbaren Lauf genommen. Keine Panik, Mules nennt sich der neue Schuhtrend für den Frühling und den Sommer, dem keiner entgehen kann. Nach den Keilabsätzen und dem Ballerina Hype existiert nun ein neues Shopping Must Have in den Schuhläden.
Mules sind zum Hereinschlüpfen und Loslaufen gedacht. Der Absatzschuh macht jedes sommerliche Cityoutfit zum Hingucker. Die Variationen nehmen kein Ende, die Fülle an unterschiedlichen Styles ist immens vielfältig. Die ursprüngliche Form tendiert zum sitzzulaufenden Ende und meist in einer geschlossenen Zeh Ausführung zu kaufen. Da der Kreativität keine Grenzen gesetzt werden, gibt es die Mules auch mit freien Zehen, Riemen, Schnallen, Palletten und weiteren Accessoires, sodass für jeden Typ etwas dabei ist.
Die Kaufhäuser werden bereits mit dem Trend vollgestopft und warten nur so auf den Abverkauf von uns Frauen. Wer es nicht gewöhnt ist in hohen Schuhen zu laufen und dem Mules- Run trotzdem nicht entsagen will, kann sich auch an niedrige Varianten herantasten. Ebenso werden Ballerinas auch in diesem Sommer nicht so schnell von der Bildfläche vertrieben.
Über unterschiedliche Geschmäcker lässt sich bekannter Weise streiten. Jedoch entscheidet oft die Mehrheit über Top oder Flop, Hot or Not. Wie jedes Jahr werden aus diesem Grund von einer Jury des GQ Magazins die Männer gekürt, die den besten Kleidungsstil an den Tag legen. Eine Kuriosität hat sich in die Hitliste auch eingeschleust: Bisher befand sich Prinz William stets auf der Liste der 50 bestangezogenen Männer des jeweiligen Jahres. Heuer hat er es im Gegensatz zu seinem Vater und kleinen Bruder Harry nicht geschafft.
Der royale Harry musste zwar einige Ränge abgeben, steht aber immer noch auf Platz 25 statt fünf. Charles hat es haarscharf noch auf den letzten Platz verschafft. Das hat er wohl dem Jurymitglied Donatella Versace zu verdanken. Die Designerin schätzt das Bild des perfekten britischen Gentlemans, das Prinz Charles mit einer Leichtigkeit verkörpert.
Der erste Platz und somit der Inhaber des Titels als bestgekleideter Mann geht an den Rapper Tinie Tempah. Für manche unbekannt, für andere wiederum gilt er als Gott. Eines ist allerdings ganz sicher: der Bursche hat Stil!
Spürbar kommt der Valentinstag mit großen Schritten näher. In fast zwei Wochen ist der Geschenke- Überraschungs- Stress soweit. Dass der Liebestag gleich so herzig anmarschiert, hätte selbst ich nicht vermutet. Wo man hinblickt, tragen
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die Stars Fashion mit Herzdruck. Ja, richtig gelesen. Nach Leoparden- Look und Pünktchen Muster schaffen sich die Herzen ganze Regale voll mit Accessoires, Pullover und Shirts.
Allen voran wurde Pippa Middleton als prominente Vertreterin der herzigen Fraktion entdeckt. Natürlich verzierte die stilsichere Prinzessinnen- Schwester nur ihren Hals mit einem Herzen- Schal. In die Vollen griff Promi- Dame Jennifer Love Hewitt. Sie kombinierte ihr 70er Jahre Outfit mit einem herzallerliebsten Pulli. So verschieden die Auffälligkeiten waren, haben trotzdem beide Frauen perfekt darauf geachtet, dem Kitsch zu entsagen. Die Herzen wurden dezent in Szene gesetzt.
Diesen Look kann man fabelhaft mit einem rockigen Outfit kombinieren und macht sich besonders gut mit dem kommenden 50ies Trend. Genau wie die Grease- Girls kann entweder der verspielte Herz- Pullover zum Taillen- Petticoat getragen oder lässig das Herzchen- Shirt oder Accessoire mit der Lederjacke kombiniert werden. Es ist eben alles eine Frage des Stils: zurückhaltend stylisch wie Pippa oder straight forward wie Jennifer.
Nicht immer dreht es sich um Kleidung, die gleich auf den ersten Blick und für jeden sichtbar ist. Auf der größten Unterwäsche- Schau Europas in Paris wurde das gezeigt, was normalerweise nur wenige Menschen zu sehen bekommen. Auf den Laufstegen der insgesamt 500 vertretenden Marken ging es unter anderem heiß her. Die Dessous- Designer zeigten verspielte, raffinierte und sinnliche Zwei- und Einteiler.
Auf der jährlich stattfindenden Salon International de la Lingerie durfte natürlich keinesfalls Chanel fehlen. Das französische Luxuslabel verzauberte die Zuschauer mit dem unverwechselbaren Sinn für Klassik und Eleganz. Nicht nur delikate Unterwäsche wurde in Szene gesetzt, ebenso wurden Strumpfhosen, Nachtwäsche, Bademode und Heimtextilien präsentiert. Die Aussteller verwiesen auf den Trend der Diskretion. Die Antwort auf schickes Untendrunter heißt nicht, wie in den letzten Jahren, Bling Bling, sondern gemütliche Intimität und puristische Sinnlichkeit. Unterwäsche soll wieder zur privaten Angelegenheit verkörpert werden. Der Fokus wird auf die Harmonie mit ihren kleinen Geheimnissen gelegt.
Das Wohlfühlen in seiner eigenen Haut soll durch bequeme Wäsche unterstrichen werden. Aus diesem Grund fiel auch oft Redewendung „slow fashion“. Das hört sich doch perfekt für ein verschneites Winterwochenende an. Im Bett mit der Nachtwäsche kuscheln!
Die ersten Schneeflocken fallen und die Damen holen simultan ihre wärmsten Winterjacken aus dem Schrank. Das Besondere an dieser Saison ist, dass alle Mädels auf Pelz und Fell abfahren. Ohne Frage hält das Tierfell warm, wie es unsere
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Vorfahren bereits erkannt haben. Allerdings leben wir auch nicht in der Tundra oder Taiga. Der wohl größte Pelzabnehmermarkt befindet sich nämlich in Russland. Sankt Petersburg und Moskau sind berühmt für ihre Schickeria und ihren dekadenten Lifestyle. Hier sieht man an jeder Ecke Damen mit bodenlangen Pelzmänteln, die ein horrendes Sümmchen gekostet haben.
In unseren Gefilden trägt man eher unechtes Fell und verzichtet auf unangenehme Blicke. Denn mittlerweile habe ich erkannt, dass vor allem in Deutschland Pelz vermieden wird. Jedoch gibt es dafür zwei Gründe, einen moralischen und einen finanziellen. Auf der einen Seite muss man dazu stehen, dass man ein totes Tier als Kälteschutz anzieht. Auf der anderen Seite ist die Anschaffung auch sehr kostspielig.
Ich hingegen finde den Pelzimitat- Trend sehr schick. Das bringt wieder etwas Glamour in unser tristes Leben. Plötzlich fühlt man sich wie in einer romantischen Winter- Liebesschnulze, die im eingeschneiten Russland spielt, wie Doktor Schiwago. Sogar Winterstiefel kommen ohne kuscheligen Fellbesatz nicht aus. Egal wo man hinblickt, werden Accessoires in diesem Winter zart und flauschig. Also Mantel an und das Märchen kann beginnen.
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