Letzte Woche war ich aus Arbeitsgründen in Paris. Ich kann mich noch an die Düfte verschiedener Straßen und Boulevards erinnern. Es ist eine Stadt, die immer beleuchtet ist. Man kann dort so viel unternehmen, denn es gibt unheimlich viele Restaurants, Kneipen und Clubs, wo man hingehen kann. Was mich aber am meisten fasziniert, ist die Mode, die man in dieser Stadt sehen kann.
Es werden regelmäßig Veranstaltungen organisiert, wo man die modernsten Tendenzstücke bewundern kann. In vielen Stadtteilen Paris gibt es auch Laden, die von den berühmtesten Schneidern betrieben werden. Die Klamotten, die dort zu finden sind, sind ja meist unbezahlbar, da die Preise irrsinnig teuer sind.
Es ist eine Stadt, die von der Mode und für die Mode lebt. Die Architektur leistet ihren Beitrag, was die Mode anbelangt. Die Schönheit der Sehenswürdigkeiten ist in jeder Ecke bemerkbar. Man spürt Eleganz und das französische savoir faire. Viele Franzosen exportieren auch Klamotten ins Ausland und machen damit Verdienst.
Am letzten Tag meines Aufenthalts waren wir einkaufen und zwar kaufte ich mir Geox Schuhe für den kalten Winter und einen schönen Mantel. Ich denke, dass sich die Anschaffung gelohnt hat, denn man bezahlt letztendlich Qualität. Danach fuhren wir durch die Gassen und Boulevards der Stadt Richtung Flughafen.
By Franzi
Schuhe sind meine Leidenschaft – das wird von vielen als unverständlich angesehen. Immer wieder sticht mich der Hafer, besonders, wenn ich einen stressigen Arbeitstag hinter mir habe und ich etwas Aufmunterung brauche. Dann suche ich den nächsten Schuhladen auf, um mich durch das Aussuchen, das Anprobieren und schließlich das Kaufen zu entspannen und ein wenig Glücksgefühle zu verspüren. Der Schuhverkäufer meines Vertrauens kennt mich inzwischen bereits beim Vornamen, weiß natürlich über meine Schuhgröße Bescheid und begrüßt mich stets lächelnd mit dem neusten Modell, von welchem er glaubt (und auch immer richtig liegt), es könnte mir gefallen. Natürlich läuft es dann nicht so dekadent ab wie bei „Sex and the City“ mit Champagner und anderen Annehmlichkeiten, und Manolo Blahniks kann ich mir auch (noch) nicht leisten, aber ein wenig wie Carrie fühle ich mich dennoch. Inzwischen ist mein Schuhschrank mit meinen Schätzen prall gefüllt; an die 150 Stück besitze ich, und ich kann immer noch nicht genug bekommen. Zwar trage ich zumeist meine drei, vier Lieblingspaare, möchte dennoch keines dieser Objekte missen. Und trennen kann ich mich ebenfalls nicht von ihnen – selbst wenn ein Paar nur noch wie ein Schatten seiner selbst aussieht und der Stoff sich an allen Ecken und Kanten zu lösen scheint, wird das heißgeliebte Paar weiterhin wie eine Reliquie im Schrank aufbewahrt.
Von meiner besten Freundin wird mir häufig vorgeworfen, ich sei verrückt (obwohl sie sich doch immer wieder gerne Exemplare von mir ausleiht – gleiche Schuhgröße sei Dank!); meine Mutter ermahnt mich mit einem Blick auf meine finanzielle Lage (sie ist eben nur neidisch, da sie mit ihren winzigkleinen Füßen – Schuhgröße 35! – nie ein passendes Paar finden kann), doch allen kann ich nur erwidern: „Andere gehen zum Yoga-Kurs, ich kaufe mir Schuhe.“
by Isabelle
Ich wollte in Urlaub fahren und hatte wenig Geld zur Verfügung. Bei der Arbeit lief es nicht gerade gut und daher wollte ich mich auf etwas neues einlassen. Ich wollte das Risiko eingehen, eine Stelle im Ausland zu besetzen. Diese sollte besser sein als die, die ich zu Hause hatte. Ich arbeitete in der Mode und entwarf meine eigenen Schuhe. Das bereitete mir Spaß und ich lernte neue Sachen, die mir in der Zukunft sicherlich helfen würden. Ich hatte aber neue Herausforderungen und zwar wollte ich meinen eigenen Laden eröffnen.
Ich wollte mich auf große Schuhe spezialisieren. Das hieß, dass ich Menschen helfen wollte, die große Füße hatten. Frau Bächle hatte Größe 45 und daher brauchte sie besondere Schuhe. Sie fand nichts in den Geschäften. Sie musste entweder im Internet kaufen oder halt fragen, wo sie Schuhe in ihrer Größe finden könnte. In Zürich gab es zwei Geschäfte, die sich in der Innenstadt befanden, wo man große Schuhe sowohl für Männer als auch für Frauen finden konnte.
Frau Bächle besaß eine große Villa außerhalb der Stadt und betrieb eine sehr wichtige Firma für Arzneimittel, die sie zu den wohlhabendsten Frauen Zürichs gemacht hatte. Es war mir eine Ehre Schuhe für sie zu machen. Sie war eine sehr nette Frau, die in den letzten Jahren von vielen Männern versetzt worden war. Sie war noch auf der Suche nach einem Mann, um eine Familie zu gründen. Sie wollte sich aber erst mal um ihre Schuhe kümmern. Sie hatte mich kontaktiert, da sie mich über einen gemeinsamen Freund kennen gelernt hatte.
Ich bestieg an einem Morgen das Flugzeug und zwei Stunden später landete ich in Zürich. Das Treffen mit dieser Frau würde in Sankt Gallen stattfinden. Ich fand die passenden Tamaris Schuhe für sie. Sie war so froh, dass sie mir den Aufenthalt in einem Hotel im schweizerischen Hinterland finanzierte. Das war wirklich ein tolles Erlebnis!
Ich machte immer Urlaub am Mittelmeer, denn ich besaß eine kleine Villa auf der Insel Menorca. Vor 10 Jahren hatte ich diese Insel auf einer Kreuzfahrt am Mittelmeer entdeckt und seitdem war ich in sie verliebt. Dort liefen nicht so viele Touristen herum und das schätzte ich sehr, denn ich stand auf ruhige Gegenden, wo man sich ohne besoffene Touristen entspannen konnte.
Ich fuhr eines Tages mit dem Auto zum Hafen, denn ich wollte mich dort mit Freunden treffen. Dort aßen wir einen leckeren Braten und danach plauderten wir unter dem Sonnenschein eines winterlichen Tages. Plötzlich sah ich Martina. Wir kannten uns aus der Schulzeit und sie hatte sich schon längst auf der Insel niedergelassen. Nach Deutschland war sie nicht mehr geflogen, denn ihre ganze Familie wohnte nun auf der sonnigen Insel. Sie war Modell und lief häufig auf dem Laufsteg verschiedener Veranstaltungen. Sie hatte über 100 Kleider und Schuhe. Ihre Schuhe stammen aus verschiedenen Ländern. In Schanghai hatte sie sich Sandalen für 20 Cent gekauft. Sie kombinierte ganz gut ihre Klamotten.
Italienische Schuhladen waren aber auf ihrer Topliste. Sie war mehrmals im Jahr unterwegs in Italien, wo sie bei Gelegenheit ein Paar Schuhe erwarb. Sie meinte Mode wäre ihr Hobby. Sie brauchte stets neue Schuhe, um auf den neuesten Stand der Mode ran zukommen. Martina liebte Mode und lebte fast ausschließlich für Schuhe. Sie organisierte auch Veranstaltungen deren Zweck war, anderen zu helfen und zwar mittels des Schuhverkaufs.
by Patricia
Schuhe sind ja gerade für mich ein schönes Thema. Ich verbinde damit Weiblichkeit, Mode und Mädchen-Freundschaften. Alles ganz harmlose Themen. Ok, sexy sein und sexuelle Vorlieben spielen natürlich auch eine gewisse aber keine wichtige Rolle. Neulich habe ich aber einen Vorfall erlebt, der mich auf ein Thema bringt, was präsenter ist als man denkt aber eben nicht für alle offensichtlich stattfindet. SCHUH-FETISCHISMUS!
Ich war in der U-Bahn auf dem Weg nach Hause. Auf den Vierer-Sitzen neben mir saß ein Mann mittleren Alters. Er war ziemlich normal gekleidet, fast schon bieder! Auffällig verhalten hat er sich auch nicht. Nur dass er die ganze Zeit mit seinem Handy hantierte hat mich auf ihn aufmerksam gemacht.Mir gegenüber saß eine junge Türkin. Wie die meisten jungen Türkinnen in Berlin, war sie sehr zurechtgemacht und ihre offenen Schuhe gaben Blick auf ihre gepflegten Füße. Der Handy-Typ machte den Anschein, dass er gerade die Fotofunktion seines Handys testete und zielte direkt auf die Schuhe der Dame. Ich fand es ein wenig komisch, dachte mir aber zunächst nichts dabei.Ein paar Stationen weiter stieg eine andere junge Dame zu und setzte sich auf den Platz gegenüber des Mannes. Sie trug keine besonderen Schuhe. Eigentlich ganz normale FlipFlops. Nur ihre bunt lackieten Fußnägel stachen ins Auge. Der Typ fing wieder mit seinem Handy an und machte ganz offensichtlich ein Foto von ihren Schuhen bzw. Füßen. Jetzt hatte er meine volle Aufmerksamkeit und mir war eigentlich klar, dass ich ein Paradebeispiel eines Schuh-Fetischisten neben mir hatte. Aber was machen? Ihn ansprechen und vor allen auffliegen lassen? Aber wie will man das beweisen? Nachher steh ich noch blöd da! Und mal ehrlich, ist es so schlimm, wenn er auf Frauenschuhe steht? Schließlich haben die Mädels gar nichts mitbekommen. Ich freue mich ja auch, wenn ich ein schönes Paar Schuhe sehe! Schuhe sind auch für mich ein Objekt der Begierde. So lang, die Damen auf den Fotos nicht zu erkennen sind, werden ja vermutlich auch ihre Persönlichkeitsrechte nicht verletzt.
Habe letztens ein Interview mit Sonja Kraus gesehen. Sie erzählte dort auch, dass unter ihren Fans super viele Schuh-Fetischisten sind. Sie bekommt wohl nach jeder Sendung sofort Feedback zu ihren Schuhen. Und mal ehrlich, wenn man sich mal ihre Sendung anschaut, fällt schon auf, dass Sie immer ziemlich krasse Modelle trägt, die bei jeder Kameraeinstellung zu sehen sind. Man kann schon fast von einer Strategie sprechen, zusätzliches Publikum unter männlichen Schuhliebhabern zu gewinnen. Gar nicht so unklug. Vermutlich sind da einige Herren und eventuell auch Damen dabei, die ohne Schuh die Sendung nicht sehen würden.
Schuhe als Marketing-Instrument! Genial!
by Michaela
Man sagt ja immer “man soll es nicht beschreien”! Da fordere ich hier auf, über Schuh-Stories zu berichten und da passiert mir doch diese Woche der Supergau.
Vor kurzem habe ich beim Shoppen bei einem namenhaften Schuhhändler ein Zufalls-Schnäppchen geschossen. Braune Wildleder-Pumps, mit Fransen und 7cm Heel. Dieses für meine Verhältnisse extravagante Träumchen gab es für unglaubliche 14,90 €. Auch wenn ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich wusste zu welchem Outfit ich dieses Paar tragen soll, musste ich diesen Schuh einfach mitnehmen. Alles andere wäre ein Verrat an die Schuh-Göttin gewesen.
Nach konspirativer Beratung mit meinen Mädels, stand dann auch der passende Look: ausgewaschene Boyfriend-Jeans (hochgekrempelt) und weißes Tank-Top. Dazu ne Menge Accessoires, die zusammen mit dem Schuh, das Outfit weiblich und sexy machen. Ich liebe ja diese Stilmischung und denke, damit auch ganz im Trend zu liegen.
Nachdem der Look zum Schuh stand, war es an der Zeit die Schätzchen auszuführen. An die Arbeit am nächsten Tag haben wir diesmal nicht gedacht. Es ist schließlich Sommer und die Nächte in Berlin eh viel zu schön zum Schlafen. Nach kurzer Stärkung mit leckerem Halloumi am Boxi ging es zu Fuss ins Watergate. Die erste Bewährungsprobe hatten die neuen Pumps damit schon bestanden. Kein Schmerz und keine Anzeichen von Blasen. Nach einer halben Stunde Stehen in der Schlange, war auch der zweite Test bestanden: Ich und meine Schuhe hatten den kritischen Blick des Türstehers bestanden. Die größte Herausforderung stand nun aber noch bevor: TANZEN! Mindestens zwei Stunden! Fürs Sitzen muss ich keine 12€ ausgeben.
Das ging auch ganz gut. OK, ich gebe es zu, langsam merkte ich meine Füsse schon. Aber wer schön sein will….
Gegen drei Uhr morgens mussten wir uns dann doch schweren Herzens auf den Heimweg begeben. Schade, den Sonnenaufgang mit Blick über die Spree lass ich mir eigentlich nie entgehen. Aber man hat ja Verpflichtungen.
Und dann passierte es. Beim Verlassen des Clubs bin ich, warum auch immer, über das Gitter einer Lüftungsanlage gelaufen. Natürlich bin ich mit dem Heel meiner neuen Schuhe im Gitter hängen geblieben. Der Absatz hatte sich richtig verkeilt. Ich musste also schon etwas heftiger ruckeln. Und da war es schon passiert: Absatz ab! Schuh im Arsch! Entsetzten bei mir, Schadenfreude beim Publikum. Sowas passiert doch nur im Film! Oder eben mir!!
Da es sich mit einem Pump etwas schwierig läuft war das Motto des restlichen Abends “Schuhe aus und barfuß laufen”. Taxi war nicht drin. Ich muss sparen für ein neues Paar Schuhe!
by Franka
Hallo Ladies, seid ihr auch verrückt nach Schuhen und wollt euch gern zu diesem Thema mit anderen Schuh-Maniacs austauschen? Pumps, Peeptoes, Stiefel, Ballerinas oder doch der gute alte Sneaker? Ich will hier von euch erfahren, welche Trends und Neuheiten im Bereich Schuhe zu erwarten sind und wie und wo man die tollsten und angesagtesten Modelle bekommt.
Ich selber lebe auf recht kleinem Fuß und mit Sicherheit gibt es viele Mädels, die keine Standardgröße und somit Probleme haben ihren Traum-Schuh für sich zu finden. Informationen zu Schuhen in Sondergrößen sind also durchaus willkommen. Da Schuhe ein kostspieliges Hobbie sind, will ich von euch natürlich wissen, wo man sie am günstigsten bekommt. Also verratet mir eure Geheimtipps in Sachen Schuhläden oder Online-Schuh-Stores.
Lustige Stories, die ihr mit euren Schuhen oder beim Shoppen erlebt habt, könnt ihr ebenfalls zum Besten geben. Vielleicht seid ihr wie ich dieses Jahr beim Stiletto-Run 2009 in Berlin gewesen. Ich selber habe mir das Spektakel aus sicherer Entfernung angesehen. Falls ihr mitgerannt seid, würde ich gerne wissen wie es war und vor allem wie ihr euch vorbereitet habt. Vielleicht könnt ihr mich ja überzeugen im nächsten Jahr ebenfalls teilzunehmen;)
Da zu einem tollen Paar neuer Schuhe logischerweise auch immer passende Accessoires und vor allem die perfekte Handtasche gehören, sollen diese Themen hier natürlich nicht zu kurz kommen.
Natürlich will ich hier auch Bilder von euren Lieblingsstücken oder von verrückten Modellen, die ihr online entdeckt habt, sehen!
Nach dem Motto “Wer schön sein will muss leiden!” haben wir alle unsere Erfahrungen mit Blasen und ähnlichem gemacht. Die Suche nach dem Allheilmittel gegen “Schuhschäden” starte ich hiermit ebenfalls.
Nun dann, ich freue mich auf eure Tipps, Stories und Erfahrungen!
by Katharina
0