Camping ist ja eigentlich nicht mein Fall. Ich finde es zwar sehr romantisch , in einem Zelt zu schlafen während der Regen darauf prasselt, aber es ist ganz und gar nicht toll, wenn man nicht täglich duschen kann und auf ein Plumsklo muss. Daher war ich skeptisch, als ein paar Freunde mich fragten, ob ich nicht Bock auf eine Woche Camping an einem Brandenburger See hätte. Ich war skeptisch, aber die Bilder von den Duschhäusern im Internet überzeugten mich. Außerdem wollte ich keine Mimose sein, also sagte ich zu.
Aber schon beim Packen musste ich mich der ersten Herausforderung stellen. Nach einem Wettercheck im Internet war die Klamottenfrage schnell geklärt. Es würde meist sonnig und warm sein, also packte ich Rock, kurze Hose und eine Jeans ein, dazu T-Shirts und Tops (und den Bikini natürlich). Aber nun kam ich zu der Frage: welche Schuhe nehme ich mit? Ich besitze ein ansehnliches Regal voller kunterbunter Ballerinas, aber die waren mir alle zu schade, um sie im Brandenburger Sand verdrecken zu lassen. Falls es doch kälter und regnerisch werden würde (man weiß ja nie), wären Sneaker angemessen. Aber Stoffschuhe bei Regen? Letzlich fiel meine Wahl auf ein paar bunte Gummistiefel für Regen und zwei Paar FlipFlops für alles andere. Ich packte dann aber doch noch die Sneaker ein (für die kühlen Abende). Mein Koffer war trotzdem noch erstaunlich leicht und so konnte der Urlaub entspannt losgehen.
By Karo

0